
Unfriend Ende Beitrag von
Unfriend (Originaltitel Friend Request) ist ein deutscher Horror-Thriller von Simon Verhoeven aus dem Jahr Das Drehbuch schrieben Matthew Ballen. Mit diesem Schluss und ohne Happy End positioniert sich der Film klar im Segment „Horror“, in dem es auch um Magie und Okkultismus geht. Die Möglichkeiten. Wie das erfreulich pessimistische Ende zeigt, will „Unfriend“ von Einsamkeit und Entfremdung erzählen, bringt diese für das Internetzeitalter. Zum Finale baut "Unfriend" aber leider etwas ab und auch das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Und natürlich setzt der Film auch auf Jump-Scares, muss. Ein wirklich empfehlenswerter Film für Horror-Fans, spoiler: bei dem es jedoch kein Happy End gibt ;). yes1no1. Unfriend Laura hat die Kontrolle über ihr Facebook-Konto verloren: Bis kurz vor Ende des Films bleibt somit das Gruselniveau ziemlich hoch. „Unfriend“ spielt in einer kalifornischen College-Stadt, wurde allerdings zu bevölkerte Film am Ende einen höchst durchwachsenen Eindruck hinterlässt.

Denn kurze Zeit später bringt sich Marina vor laufender Kamera um, und das Selbstmordvideo taucht plötzlich auf Lauras Profilseite auf. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommt es in ihrer Clique bald zu mysteriösen Todesfällen.
Vor allem im ersten Drittel greift Verhoeven immer wieder auf die Facebook-typische Optik mit Chat- und Nachrichtenfenstern zurück und unterstreicht so den zentralen Platz, den das Internet bzw.
Ständig wollen wir online sein, um Anschluss zu halten. Und nicht selten springen wir zwischen unterschiedlichen Medien und Plattformen hin und her.
Visuell aufgewertet wird der Film durch die unheimlichen, sorgsam gestalteten Animationen, die Laura auf der Startseite ihrer Stalkerin entdeckt.
Entlarvend ist Verhoevens Horrormär gleich in der ersten Szene, in der ein Dozent die Studenten über Marinas Selbstmord informiert und sich eine junge Frau unverblümt erkundigt, ob es wirklich ein Video von dem tragischen Ereignis gibt.
Voyeuristische Neugier verdrängt hier jegliche Bestürzung. Eine widerwärtige, leider aber auch allzu realistische Reaktion.
Spannend ist zudem, dass Verhoeven und seine Koautoren einen Aspekt beleuchten, den viele Facebook-Nutzer gerne übersehen: Kontrollhoheit über den eigenen Online-Auftritt ist pure Illusion.
Da die Aufnahmen des Selbstmordes ohne ihr Zutun auf ihrer Seite gepostet werden, steht die beliebte Studentin plötzlich am Pranger und verliert — was durch einen Zähler auch bildlich unterstrichen wird — kontinuierlich ihre Facebook-Freunde.
In puncto Figurenzeichnung beschränkt sich das Drehbuch leider auf rudimentäre Muster und schafft es damit nicht, ein besonderes Interesse auf Seiten des Zuschauers zu wecken.
Laura ist die wohlmeinende College-Schönheit, beliebt und einfühlsam, ohne Ecken und Kanten, auch wenn der Tod ihres Vaters als eine Art Backstory Wound angedeutet wird.
Die anderen Mitglieder der Clique sind ebenfalls skizzenhaft entworfen. Und auch Marina erweist sich als wandelndes Klischee.
Stehen zunächst der Alltag der Protagonistin und ihr Online-Verhalten im Mittelpunkt, entfesselt der Film mit dem Selbstmord rasch das altbekannte Abzählspiel, dem die Nebenfiguren nach und nach zum Opfer fallen.
Gleichzeitig versucht die verzweifelte Laura, ihren Ruf zu retten und den Fluch zu brechen, der von ihr und ihrem Facebook-Profil Besitz ergriffen hat.
Aufwarten kann Verhoeven dabei mit einigen effektiven Jump-Scares. Und noch dazu spielt der deutsche Regisseur in manchen Momenten — etwa in einer Duschszene — gekonnt mit den Erwartungen des Publikums.
Dummerweise driftet der Plot allerdings immer mehr in krude und beliebig erscheinende Okkult-Gefilde ab, die keine nachhaltige Spannung aufkommen lassen.
Unterdessen herrscht zumeist eine ernste, bemüht düstere Stimmung vor, in der einzig die unbedarften Kommentare eines ermittelnden Polizisten für Auflockerung sorgen.
Weitere ironische Einschübe wären angesichts der abstrusen Handlungsentwicklung sicher nicht verkehrt gewesen. Moviebase Unfriend Unfriend.
Jetzt voten:. Lauflänge: 92 Minuten. Dein Kommentar Bewertung abgeben:. Bloodshot Finden Pressevorführungen erst knapp vor dem Kinostarttermin statt - und sind Besprechungen dann auch noch mit einer Sperrfrist belegt, die Als sie in den Laptop schaut, ergreift der Fluch auch von ihr Besitz.
Einige Zeit ist vergangen und es gibt eine neue Ladung von Studenten. Laura sieht einige Mädchen so an, wie Marina Laura und ihre Freunde gesehen hat.
Laura schaut dann auf ihren Laptop vermutlich Marinas Laptop und zeigt, dass sie keine Freunde hat, genau wie Marina, bevor sie Laura kennenlernte.
Dann wird ihr neuer Account enthüllt, der dieselben dunklen, grotesken Bilder teilt und in Lau Ra umbenannt wird. Die Kamera zeigt, dass Lauras Augen grün und blau sind, was bedeutet, dass sie von Marina besessen ist.
Der Film wurde in Kapstadt gedreht. Die Dreharbeiten wurden im März abgeschlossen. Ursprünglich auch unter dem Namen Unknown Error bekannt, wurde der Film später in Unfriend umbenannt, um eine Verwechslung mit dem erschienenen Horrorfilm Unknown User zu vermeiden.
Im Film selbst wird der Name Facebook weder erwähnt, noch gezeigt. Für die deutsche Version wurden Kommentare oder Beiträge übersetzt und direkt in das Bild integriert.
Andere Texte der Plattform wie beispielsweise Unfriend oder der Hinweis auf geknüpfte Freundschaften wurden dagegen im original belassen.
Der Film rief bei der Kritik vorwiegend positive Reaktionen hervor. Ein feiner Horrorfilm, der ein Thema beleuchtet, das uns alle angeht.
Absolut sehenswert. Kameramann Jo Heim wurde am Januar mit dem Bayerischen Filmpreis für die Beste Bildgestaltung ausgezeichnet.
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