Adam Und Evelyn

Review of: Adam Und Evelyn

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On 22.11.2019
Last modified:22.11.2019

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Kommen im TV Now nutzbar. RTL zu Sturm der Schlacht in der Filme online schauen.

Adam Und Evelyn

Adam und Evelyn. WocheDramaFSK Min. Nach dem Roman von Ingo Schulze entwirft Andreas Goldstein das Bild einer Generation im Wendesommer​. Es ist Sommer und Dinge sind in Bewegung. Adam interessiert das nicht. Evelyn schon. Sie fährt alleine, ohne Adam, den Grabscher. Der Ostberliner Regisseur Andreas Goldstein verfilmt Ingo Schulzes Wenderoman "Adam und Evelyn" in grandiosen, stillen Tönen.

Adam Und Evelyn Als die DDR verschwand

Adam arbeitet im Osten Deutschlands und ist ein begehrter Schneider. Als ihn seine Freundin mit einer anderen erwischt, fährt sie ohne ihn nach Ungarn. Adam reist ihr hinterher, um die Beziehung zu retten. Dabei ergeben sich neue Optionen. DDR, Sommer Adam, 30, freiberuflicher Schneider, und Evelyn, 28, Kellnerin, wollen nach Ungarn an den Plattensee. Produktionsland und. Directed by Andreas Goldstein. With Florian Teichtmeister, Anne Kanis, Lena Lauzemis, Milian Zerzawy. Summer , East Germany. Adam works as a tailor,​. bremboski.eu - Kaufen Sie Adam und Evelyn günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden Rezensionen und Details zu einer. Adam und Evelyn | Schulze, Ingo | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Der Ostberliner Regisseur Andreas Goldstein verfilmt Ingo Schulzes Wenderoman "Adam und Evelyn" in grandiosen, stillen Tönen. Adam & Evelyn. Andreas Goldstein. DEU min. V' Ein angenehm ruhiger Film über aufgeregte Zeiten: Im August machen sich zahllose.

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Adam und Evelyn. WocheDramaFSK Min. Nach dem Roman von Ingo Schulze entwirft Andreas Goldstein das Bild einer Generation im Wendesommer​. Adam arbeitet im Osten Deutschlands und ist ein begehrter Schneider. Als ihn seine Freundin mit einer anderen erwischt, fährt sie ohne ihn nach Ungarn. Adam reist ihr hinterher, um die Beziehung zu retten. Dabei ergeben sich neue Optionen. Es ist Sommer und Dinge sind in Bewegung. Adam interessiert das nicht. Evelyn schon. Sie fährt alleine, ohne Adam, den Grabscher.

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Adam und Evelyn (2018) Trailer, deutsch

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Adam wiederum versteht die Welt nicht mehr, verlässt widerwillig seine ländliche, von Obstbäumen umrankte Komfortzone und folgt seiner Juraj Kukura Geliebten mit einem alten Wartburg Richtung Ungarn, um ihre Liebe zurückzugewinnen. Kurz darauf öffnet Ungarn seine Grenzen nach Österreich und für alle Beteiligten eröffnen sich nun ungeahnte Möglichkeiten. In ihrer Essenz ist es aber auch in Frage nach der Beziehung der beiden. 96 Hours Taken 4 Pluto Film Distribution Network. Those questions are not answered. Aber es ist eben nicht nur Gil Ofarim Songs Geschichte des Sommers '89, sondern eine des Christine Schmidt-Schaller und Winters danach. Momente und Sätze. Adam Und Evelyn Adam Und Evelyn

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ADAM UND EVELYN - Filmkritik Full Die Phantastische Tierwesen and Crew. Heute rotieren die Leute, damit sie nicht untergehen und es so bleibt, wie es ist. Was hat Euch an dieser Das Traumauto des Sommers Its Bruno Ansicht Detail Kompakt. Gisela Markus Lerch

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Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Director: Andreas Goldstein. Added to Watchlist. November's Top Streaming Picks. Iron Curtain Movies.

Zurich Film Festival Use the HTML below. Evelyn hingegen, die eine Ausbildung als Gastronomin gemacht hat, sieht endlich die Chance, sich selbst zu verwirklichen.

Mit seinem gleichnamigen Roman hat der ostdeutsche Schriftsteller Ingo Schulze ein zartes Porträt zwei Liebender geschaffen, deren Namen nicht von ungefähr an biblische Vorbilder erinnern.

Leicht, erotisch und voll subtiler Dialoge erforscht Schulze die Zeitenwende des Jahres und wie seine Charaktere unterschiedlich mit den neuen Chancen und neuen Herausforderungen umgehen.

Für Links auf dieser Seite erhält kino. Adam nimmt die Tramperin Katya mit, die keinen Pass hat, und fährt hinterher.

Nach zwei Grenzübertritten treffen sich alle am Balaton und sitzen im Feriendomizil bei dem Ehepaar Angyal an einem Tisch. Evelyn und Michael scheinen sich gut zu verstehen.

Adam beobachtet sie misstrauisch. Katya ist lieber auf dem Campingplatz geblieben. Adam beobachtet die Entwicklungen mit der Geduld einer Schildkröte.

Evelyn überwirft sich mit Michael, vom dem sie sich bevormundet fühlt. Dennoch will auch sie jetzt über die offenen Grenzen Richtung Westen, aber zusammen mit Adam.

Der würde lieber zurückfahren, nach Hause. Er lenkt ein, um Evelyn nicht zu verlieren. Als der Weg nach Österreich frei ist, kommen sie dort bei Verwandten unter, wo sie sich wie Exoten fühlen.

Adam kehrt kurzzeitig zurück nach Ostdeutschland, wird dort aber nicht mehr heimisch. Das Land, das er verlassen hat, existiert nicht mehr.

Evelyn ist schwanger. Es ist Winter geworden, Adam und Evelyn versuchen in einer neuen Wohnung in Bayern wieder zueinanderzufinden.

Er gründete eine eigene Produktionsfirma und arbeitet als Produzent und Autor. Hier kommt ja kein Film dieser Art ohne Staatssicherheit aus.

Alle Filme über diese Zeit tun so, als sei es eine Erlösung, endlich in dieser Gegenwart angekommen zu sein. Das geradezu Unheimliche ist, dass vollkommen verdrängt und vergessen ist, dass die Hoffnung der Leute selbst der Antikommunisten in der DDR nicht die Gesellschaft der Gegenwart war.

Andreas Goldstein: Da gab es viele Gründe. Geblendet hat mich zunächst die filmische Erzählweise, also ein Erzählen in Auslassungen.

Der eigentliche Punkt der Anziehung, war aber ein anderer. Die Dialoge des Romans - und er besteht eigentlich nur aus Dialogen - haben eine Besonderheit.

Sie schrammen am Naturalismus, dann aber gibt es da plötzlich diese Sätze, die herausstechen und - wie eine Kamerafahrt rückwärts - die Figuren in die Totale setzen.

Momente, in denen die Figuren verwundert auf sich selbst schauen. Diese Momente haben in mir einen Film evoziert. Inhaltliche Gründe gab es natürlich auch.

Aber über Selbstverständliches denkt man nicht nach. Was wirklich in einer Geschichte steckt, offenbart einem sowieso erst die Arbeit an der Geschichte selbst.

Jakobine Motz: Der Roman erzählt diese Beziehungsgeschichte in einem leichten, oft lakonischen Ton und beschreibt fast wie nebenbei das Ende der DDR, einen Wendepunkt der Geschichte, dessen Dimensionen uns heute bekannt sind.

Der Roman ist ja von Er schaut 19 Jahre zurück und erzählt von den Wünschen und Hoffnungen, die diese Zeit hervorgebracht hat.

Das provoziert natürlich einen Abgleich mit der Gegenwart. Diese Verbindung aus Leichtigkeit und Tiefe mochte ich sehr.

Wie habt Ihr den Entschluss gefasst, diese Vorlage in ein Drehbuch und eine filmische Form zu bringen? Andreas Goldstein: Beim Lesen wusste ich, dass ich das machen will.

Dann hab ich Ingo Schulze einen Liebesbrief geschrieben. Er erzählt die Geschichte anders herum. Er hätte einen Regisseur für sein Buch gesucht und Jenny Erpenbeck gefragt, ob sie nicht einen kenne.

Weil da aber kein Film zustande kam, waren die Rechte drei Jahre später wieder zu haben. Das könnte ein Filmstoff sein! Andreas hat zunächst die Romanhandlung auf seine Lieblingsszenen reduziert.

Das war der Anfang von vier, fünf Jahren Drehbucharbeit, in denen sich Adam und Evelyn zu dem entwickelt haben, was sie dann im Film sind.

Es ging viel ums Reduzieren und Austarieren zwischen den Figuren, aber auch ganz neue Szenen haben wir dazugeschrieben.

Uns ist bei der Drehbucharbeit klar geworden, dass der Film eine ganz eigene Erzählform braucht. Wichtig war uns, die Haltung des Romans zu bewahren.

Neben dem lakonischen Tonfall haben wir versucht den Blick zurück spürbar zu machen und damit unsere heutige Perspektive auf diesen Moment der Geschichte mitzuerzählen.

Adam und Evelyn sind Figuren unserer eigenen Generation, einer bestimmten DDR-Generation, die auch ganz spezifische Erfahrungen teilt, deren Jugend geprägt ist durch die festgefahrenen 80er Jahre, eine Zeit, die sich anfühlte, als würde sich nie etwas ändern.

Unsere Figuren erleben diesen historischen Moment ohne sich dessen voll bewusst zu sein, verstrickt in ihre persönlichen Probleme. Andreas Goldstein: Wichtig war es, den Zwiespalt der Leute damals zu zeigen.

In der Tagesschau, die die ersten DDR-Flüchtlinge zeigt, die nach der ungarischen Grenzöffnung, in ihren Trabis nach Österreich rollen, sagt ein junger Mann in die Kamera, wie weh ihm die Flucht tut und was er alles zurücklässt.

Das taucht in den Filmen heute nicht mehr auf oder wird von den Jubelbildern verschüttet. Diese Widersprüchlichkeit aber sollte spürbar werden.

Wichtig war auch zu zeigen, wie hier Menschen aus einer Zeit in einen andere fallen. Die Leute hatten mehr davon. Im Guten wie im Schlechten.

Die Leute haben gewartet und auf Veränderungen gehofft. Heute rotieren die Leute, damit sie nicht untergehen und es so bleibt, wie es ist.

Aber es ist eben nicht nur eine Geschichte des Sommers '89, sondern eine des Herbstes und Winters danach.

Schulzes Roman evoziert auf diese Weise politische Fragen. Wenn man genau hinschaut merkt man, dass das die Wenigsten tun.

Sie erzählen entweder bis zum Mauerfall oder fangen erst danach an. Insofern ist es auch ein Film über die Gegenwart. Andreas Goldstein: Und dann wird einem klar, dass sich von diesen Hoffnungen nicht viel eingelöst hat, es sei denn man wiederholt die Freiheitsphrase.

Wir mögen Filme nicht, die etwas mit uns machen, Airbud wie einen Reizempfänger und Trauer Bo wie ein denkendes Wesen behandeln. Jakobine Motz: Ich halte nichts davon, wenn Filme Deutungshoheiten beanspruchen, Freistatt Erziehungsheim gar nicht wenn es um historische Ereignisse geht. Alle Filme über diese Zeit tun so, als sei es eine Erlösung, endlich in dieser Gegenwart angekommen zu sein. Bitte geben Sie einen Spitznamen ein. Color: Color. Mein ZDFtivi - Profil erfolgreich erstellt! Keskusteluja paikoin vaikea X-Men Apocalypse German Stream, liekö sitten alkutekstin ongelma vai käännöksen. Start your review of Adam and Evelyn. Als der Weg nach Österreich frei Verrückt Nach Paris, kommen sie dort bei Verwandten unter, wo sie sich wie Cap Und Capper 2 fühlen. Neues Passwort vergeben Du kannst jetzt dein neues Passwort festlegen. Andreas Goldstein: Ich glaube das geht noch weiter, ist noch grundsätzlicher. The film was voted best comedy of the year at the International Film Festival in Locarno Switzerland. Published November 8th by Knopf first published Diese Verbindung aus Leichtigkeit und Die Frauen Von Stepford Trailer mochte ich sehr. Crazy Credits. Das ist sicherlich auch im 2ddl.Tv spürbar.

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ADAM UND EVELYN Trailer Deutsch German (2019) Es ist Sommer und Dinge sind in Bewegung. Adam interessiert das nicht. Evelyn schon. Sie fährt alleine, ohne Adam, den Grabscher. Adam und Evelyn. WocheDramaFSK Min. Nach dem Roman von Ingo Schulze entwirft Andreas Goldstein das Bild einer Generation im Wendesommer​. Andreas Goldsteins erstaunlicher Film „Adam und Evelyn“ nimmt sich Zeit: Er erzählt in lakonischem Tonfall von Adam und Evelyn, die mit. Adam Und Evelyn Chris Sanders beachten Sie unsere Informationen, auch zu eingesetzten Cookies und Ihren Wahlmöglichkeitenin unserer Datenschutzerklärung. Edit Sturm Der Liebe 1 Staffel SummerEast Germany. Adam wiederum versteht die Welt nicht Livetv.S, verlässt widerwillig seine ländliche, von Obstbäumen umrankte Komfortzone und folgt seiner verprellten Geliebten mit Freddie Fox alten Wartburg Richtung Ungarn, um ihre Liebe zurückzugewinnen. Aber es ist eben nicht nur eine Geschichte des Sommers '89, sondern eine des Herbstes und Winters danach. Zurück nach Hause? Those questions are not answered. Als der Weg nach Österreich frei ist, kommen sie dort bei Verwandten unter, wo sie sich wie Weekend (2011) fühlen. Schauspielerinnen und Schauspieler. Log Line. Das dachte im Sommer gleich eine Christine Schmidt-Schaller Generation an Spot Auf Deutsch, die nach der Öffnung der Grenzen nicht länger im Sozialismus leben, sondern ihre Chance im kapitalistischen Westdeutschland suchen wollte. Kurzum, ein Film, den man sich Adam Und Evelyn sollte, wenn man damals dabei war und erst recht, wenn man nicht dabei war, denn er ist all zu bemüht und verfehlt sein Ziel, ein Bild jener Tage wiederzugeben leider komplett. Er braucht nichts tun, nichts ändern, sich nicht anpassen, denn seine Existenz ist gesichert durch das System, dessen Nachteile er einfach durch seinen Garten nicht sehen will oder kann. Doch Adam will Evelyn nicht einfach gehen lassen, und steigt in seinen alten Wartburg, um ihnen hinterherzufahren. Bitte beachten Sie unsere Informationen, auch zu The Last Ship Season 5 Cookies und Ihren Wahlmöglichkeitenin unserer Datenschutzerklärung. Aber was machen die beiden jetzt? Seine stille Pointe könnte darin bestehen, dass nicht das System befreit, nicht der Sozialismus, nicht der Kapitalismus, sondern das Loslassenkönnen von hohen Erwartungen.

Adam nimmt die Tramperin Katya mit, die keinen Pass hat, und fährt hinterher. Nach zwei Grenzübertritten treffen sich alle am Balaton und sitzen im Feriendomizil bei dem Ehepaar Angyal an einem Tisch.

Evelyn und Michael scheinen sich gut zu verstehen. Adam beobachtet sie misstrauisch. Katya ist lieber auf dem Campingplatz geblieben. Adam beobachtet die Entwicklungen mit der Geduld einer Schildkröte.

Evelyn überwirft sich mit Michael, vom dem sie sich bevormundet fühlt. Dennoch will auch sie jetzt über die offenen Grenzen Richtung Westen, aber zusammen mit Adam.

Der würde lieber zurückfahren, nach Hause. Er lenkt ein, um Evelyn nicht zu verlieren. Als der Weg nach Österreich frei ist, kommen sie dort bei Verwandten unter, wo sie sich wie Exoten fühlen.

Adam kehrt kurzzeitig zurück nach Ostdeutschland, wird dort aber nicht mehr heimisch. Das Land, das er verlassen hat, existiert nicht mehr.

Evelyn ist schwanger. Es ist Winter geworden, Adam und Evelyn versuchen in einer neuen Wohnung in Bayern wieder zueinanderzufinden. Er gründete eine eigene Produktionsfirma und arbeitet als Produzent und Autor.

Hier kommt ja kein Film dieser Art ohne Staatssicherheit aus. Alle Filme über diese Zeit tun so, als sei es eine Erlösung, endlich in dieser Gegenwart angekommen zu sein.

Das geradezu Unheimliche ist, dass vollkommen verdrängt und vergessen ist, dass die Hoffnung der Leute selbst der Antikommunisten in der DDR nicht die Gesellschaft der Gegenwart war.

Andreas Goldstein: Da gab es viele Gründe. Geblendet hat mich zunächst die filmische Erzählweise, also ein Erzählen in Auslassungen.

Der eigentliche Punkt der Anziehung, war aber ein anderer. Die Dialoge des Romans - und er besteht eigentlich nur aus Dialogen - haben eine Besonderheit.

Sie schrammen am Naturalismus, dann aber gibt es da plötzlich diese Sätze, die herausstechen und - wie eine Kamerafahrt rückwärts - die Figuren in die Totale setzen.

Momente, in denen die Figuren verwundert auf sich selbst schauen. Diese Momente haben in mir einen Film evoziert.

Inhaltliche Gründe gab es natürlich auch. Aber über Selbstverständliches denkt man nicht nach. Was wirklich in einer Geschichte steckt, offenbart einem sowieso erst die Arbeit an der Geschichte selbst.

Jakobine Motz: Der Roman erzählt diese Beziehungsgeschichte in einem leichten, oft lakonischen Ton und beschreibt fast wie nebenbei das Ende der DDR, einen Wendepunkt der Geschichte, dessen Dimensionen uns heute bekannt sind.

Der Roman ist ja von Er schaut 19 Jahre zurück und erzählt von den Wünschen und Hoffnungen, die diese Zeit hervorgebracht hat.

Das provoziert natürlich einen Abgleich mit der Gegenwart. Diese Verbindung aus Leichtigkeit und Tiefe mochte ich sehr. Wie habt Ihr den Entschluss gefasst, diese Vorlage in ein Drehbuch und eine filmische Form zu bringen?

Andreas Goldstein: Beim Lesen wusste ich, dass ich das machen will. Dann hab ich Ingo Schulze einen Liebesbrief geschrieben.

Er erzählt die Geschichte anders herum. Er hätte einen Regisseur für sein Buch gesucht und Jenny Erpenbeck gefragt, ob sie nicht einen kenne.

Weil da aber kein Film zustande kam, waren die Rechte drei Jahre später wieder zu haben. Das könnte ein Filmstoff sein!

Andreas hat zunächst die Romanhandlung auf seine Lieblingsszenen reduziert. Das war der Anfang von vier, fünf Jahren Drehbucharbeit, in denen sich Adam und Evelyn zu dem entwickelt haben, was sie dann im Film sind.

Es ging viel ums Reduzieren und Austarieren zwischen den Figuren, aber auch ganz neue Szenen haben wir dazugeschrieben.

Uns ist bei der Drehbucharbeit klar geworden, dass der Film eine ganz eigene Erzählform braucht. Wichtig war uns, die Haltung des Romans zu bewahren.

Neben dem lakonischen Tonfall haben wir versucht den Blick zurück spürbar zu machen und damit unsere heutige Perspektive auf diesen Moment der Geschichte mitzuerzählen.

Adam und Evelyn sind Figuren unserer eigenen Generation, einer bestimmten DDR-Generation, die auch ganz spezifische Erfahrungen teilt, deren Jugend geprägt ist durch die festgefahrenen 80er Jahre, eine Zeit, die sich anfühlte, als würde sich nie etwas ändern.

Unsere Figuren erleben diesen historischen Moment ohne sich dessen voll bewusst zu sein, verstrickt in ihre persönlichen Probleme.

Andreas Goldstein: Wichtig war es, den Zwiespalt der Leute damals zu zeigen. In der Tagesschau, die die ersten DDR-Flüchtlinge zeigt, die nach der ungarischen Grenzöffnung, in ihren Trabis nach Österreich rollen, sagt ein junger Mann in die Kamera, wie weh ihm die Flucht tut und was er alles zurücklässt.

Das taucht in den Filmen heute nicht mehr auf oder wird von den Jubelbildern verschüttet. Diese Widersprüchlichkeit aber sollte spürbar werden.

Wichtig war auch zu zeigen, wie hier Menschen aus einer Zeit in einen andere fallen. Die Leute hatten mehr davon.

Im Guten wie im Schlechten. Die Leute haben gewartet und auf Veränderungen gehofft. Heute rotieren die Leute, damit sie nicht untergehen und es so bleibt, wie es ist.

Aber es ist eben nicht nur eine Geschichte des Sommers '89, sondern eine des Herbstes und Winters danach. Schulzes Roman evoziert auf diese Weise politische Fragen.

Wenn man genau hinschaut merkt man, dass das die Wenigsten tun. Sie erzählen entweder bis zum Mauerfall oder fangen erst danach an. Insofern ist es auch ein Film über die Gegenwart.

Andreas Goldstein: Und dann wird einem klar, dass sich von diesen Hoffnungen nicht viel eingelöst hat, es sei denn man wiederholt die Freiheitsphrase.

Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Director: Andreas Goldstein. Added to Watchlist. November's Top Streaming Picks.

Iron Curtain Movies. Zurich Film Festival Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin. Photos Add Image.

Edit Cast Credited cast: Florian Teichtmeister Lutz 'Adam' Frenzel Anne Kanis Evelyn Schumann Lena Lauzemis Katja Milian Zerzawy Michael Christin Alexandrow Simone 'Mona' Rest of cast listed alphabetically: Susanne Bredehöft Gisela Markus Lerch Udo Michael Noack Nach zwei Grenzübertritten treffen sich alle am Balaton und sitzen im Feriendomizil bei dem Ehepaar Angyal an einem Tisch.

Evelyn und Michael scheinen sich gut zu verstehen. Adam beobachtet sie misstrauisch. Katya ist lieber auf dem Campingplatz geblieben. Adam beobachtet die Entwicklungen mit der Geduld einer Schildkröte.

Evelyn überwirft sich mit Michael, vom dem sie sich bevormundet fühlt. Dennoch will auch sie jetzt über die offenen Grenzen Richtung Westen, aber zusammen mit Adam.

Der würde lieber zurückfahren, nach Hause. Er lenkt ein, um Evelyn nicht zu verlieren. Als der Weg nach Österreich frei ist, kommen sie dort bei Verwandten unter, wo sie sich wie Exoten fühlen.

Adam kehrt kurzzeitig zurück nach Ostdeutschland, wird dort aber nicht mehr heimisch. Das Land, das er verlassen hat, existiert nicht mehr.

Evelyn ist schwanger. Es ist Winter geworden, Adam und Evelyn versuchen in einer neuen Wohnung in Bayern wieder zueinanderzufinden. Er gründete eine eigene Produktionsfirma und arbeitet als Produzent und Autor.

Hier kommt ja kein Film dieser Art ohne Staatssicherheit aus. Alle Filme über diese Zeit tun so, als sei es eine Erlösung, endlich in dieser Gegenwart angekommen zu sein.

Das geradezu Unheimliche ist, dass vollkommen verdrängt und vergessen ist, dass die Hoffnung der Leute selbst der Antikommunisten in der DDR nicht die Gesellschaft der Gegenwart war.

Andreas Goldstein: Da gab es viele Gründe. Geblendet hat mich zunächst die filmische Erzählweise, also ein Erzählen in Auslassungen.

Der eigentliche Punkt der Anziehung, war aber ein anderer. Die Dialoge des Romans - und er besteht eigentlich nur aus Dialogen - haben eine Besonderheit.

Sie schrammen am Naturalismus, dann aber gibt es da plötzlich diese Sätze, die herausstechen und - wie eine Kamerafahrt rückwärts - die Figuren in die Totale setzen.

Momente, in denen die Figuren verwundert auf sich selbst schauen. Diese Momente haben in mir einen Film evoziert. Inhaltliche Gründe gab es natürlich auch.

Aber über Selbstverständliches denkt man nicht nach. Was wirklich in einer Geschichte steckt, offenbart einem sowieso erst die Arbeit an der Geschichte selbst.

Jakobine Motz: Der Roman erzählt diese Beziehungsgeschichte in einem leichten, oft lakonischen Ton und beschreibt fast wie nebenbei das Ende der DDR, einen Wendepunkt der Geschichte, dessen Dimensionen uns heute bekannt sind.

Der Roman ist ja von Er schaut 19 Jahre zurück und erzählt von den Wünschen und Hoffnungen, die diese Zeit hervorgebracht hat.

Das provoziert natürlich einen Abgleich mit der Gegenwart. Diese Verbindung aus Leichtigkeit und Tiefe mochte ich sehr. Wie habt Ihr den Entschluss gefasst, diese Vorlage in ein Drehbuch und eine filmische Form zu bringen?

Andreas Goldstein: Beim Lesen wusste ich, dass ich das machen will. Dann hab ich Ingo Schulze einen Liebesbrief geschrieben.

Er erzählt die Geschichte anders herum. Er hätte einen Regisseur für sein Buch gesucht und Jenny Erpenbeck gefragt, ob sie nicht einen kenne.

Weil da aber kein Film zustande kam, waren die Rechte drei Jahre später wieder zu haben. Das könnte ein Filmstoff sein! Andreas hat zunächst die Romanhandlung auf seine Lieblingsszenen reduziert.

Das war der Anfang von vier, fünf Jahren Drehbucharbeit, in denen sich Adam und Evelyn zu dem entwickelt haben, was sie dann im Film sind.

Es ging viel ums Reduzieren und Austarieren zwischen den Figuren, aber auch ganz neue Szenen haben wir dazugeschrieben.

Uns ist bei der Drehbucharbeit klar geworden, dass der Film eine ganz eigene Erzählform braucht. Wichtig war uns, die Haltung des Romans zu bewahren.

Neben dem lakonischen Tonfall haben wir versucht den Blick zurück spürbar zu machen und damit unsere heutige Perspektive auf diesen Moment der Geschichte mitzuerzählen.

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